Der Vorstand
Die Mitglieder
Die Schiessanlage
Protokolle
Geschichte PSZ
Kostenbeitrag


Unser 1. Schützenhaus im Jahre 1942


Im Jahre 1942, mitten im 2. Weltkrieg, wurde der PSZ als Untersektion des Gemeindeschiessverein Zell von einer handvoll Männern nach

einer Initiative von Max Hardmeier, welcher vom Fourgehilfen zum Fourier befördert wurde, gegründet.

Die Bedrohungslage war akut und die Angst vor dem äusseren und inneren (ROTE/Kommunisten) Feind gross. Zu den Dienstwaffen zählten

damals der Revolver (1898), die Parabellum (7.65mm) sowie dann einige Jahre später die P49 (9mm/SIG 210). Mit Pistolen waren in der Regel

die Offiziere und höheren Unteroffiziere der Armee ausgerüstet. So erstaunt auch nicht, dass im PSZ vor allem Männer aus diesen Dienstgraden

anzutreffen waren.


Zu den Gründungsmitgliedern gehörten:  (* im Jahre 1967 bereits verstorben)

   Hans Boller, Ernst Epprecht, Oskar Heizmann, Max Hardmeier *, Paul Huwyler, Henri Kuhn, Jacques Kuhn, Heinrich Meier,

                    Albert Müller *,Jakob Metzger, Ernst Ott *, Hans Sommer, Robert  Stahel, Hans Werren*


Es wurde ein einfacher Schiessstand für die 50m Schussdistanz gebaut. Das Land wurde durch den PSZ käuflich erworben,

der Stand wurde in Fronarbeit von dem Mitglieder erstellt.  


Hier die wichtigsten Dokumente aus der damaligen Zeit:



Kaufvertrag vom 8. Dezember 1943                                                                                                  


           


Dienstbarkeitsvertrag vom 8. Dezember 1943

             





Kaufvertrag vom 19. Januar 1952







Unknown filetype 25. Absenden (GV) 1967      



Im Jahre 1973 wurde unter der fachkundigen Weitsicht von Hptm Peter Ernst, Kollbrunn, der 50m-Stand neu aufgebaut. Dieser Teil des Standes

steht heute noch in seiner Form und verrichtet seine Dienste. Dank weitgehender Fronarbeit konnte der PSZ seine Kasse dank Geldern aus den

Förderungsprogrammen aufstocken. Der Anteil, welcher die Gemeinde Zell an diesen Erneuerungsbau gesprochen hatte, wurde ein Jahr später

vollumfänglich zurückbezahlt.



Abrechnung Umbau 1975

 



 Foto vom 6.6.1974 - hoch über Fischenthal



Im Jahre 1991 löste sich der PSZ als Untersektion vom GSV ab.

           

                                              

Auf der 300m-Schussdistanz wurde das Langgewehr bzw. der Karabiner 31 durch das Sturmgewehr (Stgw 57) abgelöst. Während bei

den Gewehrschützen die Schussdistanz unverändert blieb, war die Veränderung mit der Pistole 75 (SIG 220/9mm), welche im Jahre 1979 an die Truppe

ausgeliefert wurde, grösser. Diese Waffe ist und war als Combatwaffe gebaut und daher vor allem für eine Schussdistanz

bis zu 25m geeignet; sie ist keine Hochpräzisionswaffe und für Wettkampfschiessen eher ungeeignet.


   Das hat dazu geführt, dass die alten 210-er hoch im Kurs standen und zu hohen Preise (Fr. 2'000.- und mehr) verkauft wurden. Die P49 hat eine Lücke

   hinterlassen, die von keiner anderen Waffe geschlossen werden konnte. Das hat dazu geführt, das die SIG (ehemals Neuhausen), heute im Besitze

   von Deutschen (SIG Sauer), im Jahre 2010 die P49 neu aufgelegt hat. 


Diese Veränderung der Schussdistanz auf 25m in der Armee hatte für alle Schützenvereine weitreichende Konsequenzen. Es mussten neue

Scheibenanlage mit drehbaren Scheiben gebaut bzw. gekauft werden. Verschiedene Schützenvereine haben diese Anpassungen/Ergänzung bis

heute (über 30 Jahre nach der Einführung der P75) nicht vollzogen.


Jacques Kuhn ( verstorben am 30.12.2016)


Unter der Projektleitung von Jacques Kuhn (Rikon) hat der PSZ im Jahre 1996/1997 einen 25-m Stand realisieren können. Dank äusserst grossen Spenden

und Legaten war es dem PSZ möglich, den Stand mit diesen sowie vom Sport-Toto und dem Gemeindebeitrag zu realisieren. Dank dieses Weitblickes

können wir heute sagen, dass der PSZ trotz vielen Veränderungen (Reduktion Soldaten, Dienstleistungsdauer usw) bis heute eine aktive Schiess-

gemeinschaft bleiben konnte.



                                     

unbekannt, im roten Anzug Jürg Suter, Judith Wälchli, Hans Hugi

                             


   

Servelat mit Inge Forster und Mattdhias Rühle                                   Standeinweihung 25m


 

                      Werner Hasler, Mathias Rühle, Jürg Suter, René Hüssi, Wilfried Morf, Bruno Zuber, Ernst Gasser, Paul Huwiler, Willi Reichert


Neues Ungemach droht von seiten des Umweltschutzes (Grüne). Die Bleibelastungen im Boden müssen saniert werden.

Dabei stand ein Zeithorizont bis 2012 zur Verfügung, welcher dann vom Bundesrat für wenigbelastete Gebiete auf das Jahr 2020 verschoben wurde.

Die Kosten je Schiessscheibe belaufen sich nach heutigen Erfahrungen auf Fr. 5'000.- bis Fr. 10'000.-. Für den PSZ würde das also bedeuten, dass

bis zu Fr. 100'000.- Kosten entstehen könnten. Diese Mittel könnten nicht aufgebracht werden; für viele Schiessvereine wird (und hat dies bereits)

zum 'aus' geführt. In der folge hat der amtierende Präsident Thomas A. Bossert (Zell, bzw. seit einigen Jahren in Elgg wohnhaft) in einem rund

2-jährigen Verhandlungsmandat erreicht, dass die Gemeinde Zell für die Kugelfangsanierung aufkommt. Im Gegenzug hat der PSZ der Gemeinde Zell

die Anlage zum Eigentum (Wert ca. Fr. 200'000.-) überlassen und unterwirft sich (Lärmschutzgründe) einigen Vorschriften und Einschränkungen.


Im Frühjahr 2013 wurden auf der 50m-Anlage 4 Scheibenzüge und Scheibenhalter ersetzt. Die Elektromotoren mussten nicht ersetzt werden

(trotz ihrem fortgechrittenen Alter - das war noch Qualität!). Auf die heute übliche eletronische Trefferanzeige wurde bewusst verzichtet (Unterhaltskosten).


Im Frühjahr 2017 wird nun aufgrund der grossen Nachfrage auch die 5. Scheibe im 50 m-Stand wieder in Betrieb genommen.



Aktualisiert: 22. Februar 2019


   
 


Übersicht der Präsidenten/Schützenmeister/Ehrenmitglieder und der wichtigsten Ereignisse




Unknown filetype  Vorstandsübersicht seit 1942-2019


Willkommen
Aktuell 2019
Vorstellung PSZ
Jahresprogramme
Reglemente
Verschiedenes